Ute Rieper

Pflanzen sind mein Kerngeschäft:

Die Auswahl der richtigen Pflanze für den richtigen Ort, Voraussetzung für ein vitales Wachstum,

die gestalterische und funktionale Verwendung von Pflanzen,

die Kombination von Gehölzen, Stauden und Blumenzwiebeln für reizvolle Gartenbilder,

das Erstellen massgeschneiderter, naturnaher Pflegekonzepte, die auch die Gestaltung verfeinern.

 

Die Einsatzgebiete reichen von Haus- und Kleingärten über Wohnanlagen, Dach- und Fassadenbegrünungen bis zu städtischen Grünflächen sowie Retentions-Flächen und begrünten Versickerungsmulden.

 

Mein Weg führte über verschiedene Stationen, die jeweils ganz andere Einblicke auf den grossen Komplex «Pflanze» vermittelten.

 

Bei meiner Flensburger Grossmutter machte ich die ersten Schritte im Garten, Möhren ernten, Laubrechen, Rosen düngen, Croquet spielen. Im elterlichen «Handtuchgarten» erhielt ich eine eigene Gartenecke, in der ich ausprobierte, aussäte, pflanzte, vor allem Sommerblumen.

 

Aus Begeisterung für Pflanzen entschied ich mich in der elften Klasse für ein Schulpraktikum in der städtischen Gärtnerei im Februar, Beginn der Sommerflorvermehrung, drei Wochen lang pikierte ich überwiegend hunderte von verschiedenen Annuellen-Sämlingen.

 

Nach dem Abitur machte ich eine Ausbildung in einem Berliner Garten- und Landschaftsbau-Betrieb: Wegebau, Bäume pflanzen, Radladerfahren, Platten legen, und ab und an Stauden pflanzen. Dank meiner vergleichsweise grossen Pflanzenkenntnis war es manchmal meine Aufgabe, lastwagenweise Lieferungen von Sträuchern und Bäumen zu überprüfen.

 

Beim anschliessenden Studium der Landschaftsplanung an der TU Berlin profitierte ich von meiner Praxiskenntnis. Vielfältige Vorlesungen, Projektarbeit und Exkursionen vermittelten uns Fachkenntnis und Arbeitsmethoden.

 

Weitere Mosaiksteine meines beruflichen Hintergrundes bildeten Praktika in einem Planungsbüro in London und in der Planungsabteilung der Insel Mainau.

 

Im Hauptstudium arbeitete ich als Tutorin (studentische Hilfskraft) am Institut für Ökologie und Botanik der TU, bei Botanisierübungen, Exkursionen und Skripten. Als Nebenjob pflegte und gestaltete ich ausserdem Hausgärten und sammelte dabei weitere Erfahrungen. Für die Abschlussarbeit wählte ich einen denkmalgeschützten Garten bei Potsdam.

 

Nach dem Studium war ich als Assistentin an der TU Berlin am Fachgebiet für Vegetationstechnik und Ingenieurbiologie für Lehre und Forschung angestellt.

Nach dem Umzug nach Basel war ich einige Jahre in Landschaftsarchitekturbüros in Zürich und Basellandschaft tätig. Bereits seit 2009 plane ich nebengewerblich Hausgärten. 2017 gründete ich mein eigenes Büro. Im Zentrum meiner Arbeit steht seitdem die Gestaltung mit Pflanzen und die Umgestaltung von Hausgärten.

 

In meiner freien Zeit arbeite ich mit Vorliebe in unserem Kleingarten, wo ich neue Stauden ausprobiere, verschiedene Obstgehölze vor allem als Spaliere kultiviere, Gemüse und Sommerblumen ziehe und meiner heimlichen Leidenschaft fröne: meine Sammlung hochwüchsiger Schnitt-Dahlien.

Weitere grüne Aktivitäten

Besuch diverser Fachtagungen seit Ende der 1990er

Mitglied bei der Gesellschaft der Schweizer Staudenfreunde, von 2017 bis 2022 im Vorstand www.staudenfreunde.ch